Herbeder Grundschule
Herbeder Grundschule

Gesundheitserziehung

„Gesundes Frühstück“

Viele Kinder machen sich morgens ohne Frühstück auf den Schulweg, Die wesentlichen Gründe dafür: In vielen Familien fehlt morgens die Zeit zu frühstücken, manche Kinder können so früh noch nichts essen. Mit leerem Magen fällt der aktive Start in den Tag aber schwer. Es kommen aber auch viele Schüler/-innen mit einem zuckerhaltigen Frühstück zur Schule. Das Frühstück als erste Mahlzeit des Tages hat großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit. Wenn Kinder ohne oder mit einem ungesunden Frühstück zur Schule gehen, fehlt es ihnen häufig spürbar an Energie: sie reagieren gereizt, sind nervös und unkonzentriert.

 

Dem möchte die Herbeder Grundschule nachhaltig und möglichst früh entgegenwirken. Es  gibt bereits in der Schuleingangsphase jeweils eine erste Unterrichtseinheit zum Thema gesundes Frühstück/ gesunde Ernährung, die dann in den folgenden Schuljahren inhaltlich immer wieder aufgegriffen und vertieft wird. Die Einführung in das Thema findet in der Regel mit einer Ökotrophologin vom Gesundheitsamt statt. Sie erarbeitet mit den Kindern, welche Bestandteile zu einem gesunden Frühstück gehören und bereitet im Anschluss daran mit allen ein gesundes Spießfrühstück in Buffetform vor. Obst und Gemüse müssen zunächst geschnitten und zubereitet werden, außerdem ist Schnittkäse, Geflügelfleischwurst und Vollkornbrot im Angebot. Nun kann sich jedes Kind nach seinem Geschmack all das auf einen Holzspieß stecken, was es gern mag. Dabei gibt es die Regel: Wer ein Stück Käse oder Wurst nimmt, muss auch ein Stück Brot und/oder Obst und Gemüse wählen. So entstehen Spieße mit Weintrauben, Käse, Brot, Apfel, Wurst, Paprika usw. Spießfrühstücke sind in allen Klassen zu einer festen Einrichtung geworden und finden in regelmäßigen Abständen statt.

 

Bis zum 4. Schuljahr erwerben die Schüler/-innen folgende fachliche Kompetenzen

  • eigene Ess- und Trinkgewohnheiten beobachten und reflektieren
  • die Ernährungspyramide kennen und Lebensmittel den einzelnen Gruppen zuordnen
  • gesunde und weniger gesunde Lebensmittel unterscheiden
  • viele Obst- und Gemüsesorten kennen
  • tierische und pflanzliche Lebensmittel unterscheiden
  • ein vollwertiges Frühstück zusammenstellen können
  • den Umgang mit einem Messer beim Obst und Gemüse schneiden lernen

 

Ebenso wichtig sind aber auch die folgenden Sozialkompetenzen

  • gemeinsam ein gesundes Frühstücksbuffet vorbereiten
  • die Tischregeln kennen lernen
  • sich für das Essen Zeit und Ruhe nehmen

 

Mit deutlicher Zunahme von kindlichen Essstörungen und Erkrankungen, die falsche Ernährung hervorgerufen werden, wird es immer wichtiger, diesem Ernährungsthema möglichst viel Aufmerksamkeit und Raum im Unterricht  zu schenken.

 

 „Wasser trinken“

Zum Bereich der gesunden Ernährung gehört natürlich auch das gesunde Trinken! Viele Kinder und Jugendliche trinken deutlich zu wenig, gerade während der Schulzeit. Auch in den Pausen spielen die Kinder lieber, als dass sie etwas trinken. Deshalb leiden viele Schülerinnen und Schüler während eines langen Schultags und danach unter Flüssigkeitsmangel. Im Unterricht zeigt sich dieses durch eine merkliche Abnahme der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Einige Schüler klagen zusätzlich über Kopfschmerzen. Sämtliche Körperfunktionen sind auf eine ausreichende Wasserversorgung angewiesen. Bei Wassermangel wird das Gehirn nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgt. Müdigkeit, verlängerte Reaktionszeiten und eine verminderte Konzentrationsfähigkeit sind die Folgen. Erschwerend kommt hinzu, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler in die Schule gehen, ohne gefrühstückt oder getrunken zu haben. Oftmals haben sie zuletzt am Abend zuvor etwas getrunken. So vergehen mehr als 16 Stunden, in denen die Kinder nichts trinken. Darüber hinaus bringen die Kinder häufig süße, zuckerhaltige Fruchtsäfte mit in die Schule, die den Durst nicht löschen, sondern reine Kalorienlieferanten sind.

 

 

In der Kindheit werden Ernährungsgewohnheiten ausgebildet, die später nur schwer zu korrigieren sind. Deshalb sollte gesundheitsfördernde Ernährung nicht nur theoretisch behandelt, sondern im Schulalltag praktiziert werden. Durch die Trinkerlaubnis und die aktive Aufforderung, regelmäßig Wasser zu trinken, gewöhnen sich die Schüler ein gesundes Trinkverhalten an, das sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch außerhalb der Schule und nach der Schulzeit beibehalten.

Aus diesem Grunde bezieht unsere Schule seit vielen Jahren für alle Klassen Mineralwasser. In jeder Klasse steht ein Wasserkasten und jedes Kind besitzt seinen eigenen Trinkbecher. Es darf während des Unterrichts aufstehen und kurz etwas trinken. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das den Unterrichtsablauf in der Regel nicht stört.

 

 

Zahngesundheit

Im Rahmen des Sachunterrichts wird das Thema „Zahngesundheit“ wiederholt behandelt. Außerdem kommt in jedem Schuljahr Frau Ribberger (Ökotrophologin) vom Gesundheitsamt Witten in jede Klasse, um über das Thema Zahngesundheit zu informieren und praktische Übungen durchzuführen.

 

Die Schwerpunkte der Schule sind:

 

  1. Schuljahr: Zähne putzen mit Hilfe der Handpuppe „Hund“
  2. Schuljahr: Zähne putzen nach der Technik K – A – I (Kaufläche, Außenfläche, Innenfläche)
  3. Schuljahr: Gefahren von Zucker – Wir spüren versteckten Zucker in Nahrungsmitteln auf. (Entstehung von Karies simulieren)
  4. Schuljahr: Richtiger Gebrauch der Zahnseide

 

Zusätzlich zu oben aufgeführten Aktionen „Rund um den Zahn“, besucht der schulzahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes die Kinder des zweiten und vierten Schuljahres. Durch diese fortlaufenden und sich wiederholenden Übungen bemerken wir eine deutliche Steigerung der Zahngesundheit.

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